DAS EDDY-PROJEKT
Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen und Schauspielern
Das Eddy-Projekt
Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen und Schauspielern
das Eddy-Projekt
Ein Theaterprojekt mit Jugendlichen und Schauspielern

Projekt

Das Idee zum Eddy-Projekt wurde an einem Abend in der WABE geboren, als der Regisseur Alexander Weise den Leiter der WABE Marc Lippuner fragte: "Sag mal, hast du Lust hier mit mir "Das Ende von Eddy oder Wer hat meinen Vater umgebracht" zu machen, und zwar mit Jugendlichen und Schauspielern." Alexander hatte an dem Abend eine Vorstellung in der WABE  besucht und einer Laien Musical Gruppe zugeschaut, die ein Broadway-Stück zum Besten gab. Herzzerreißend glaubhaft, da und dort schief gesungen, mitreißend und berührend. Der Laden war bumsvoll mit Menschen, groß und klein, die er in den renommierten Stadt- und Staatstheatern gar nicht mehr gesehen hatte. Er war sehr beeindruckt davon und wusste, wenn er DAS ENDE VON EDDY ODER WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT machen würde, dann hier an diesem Ort der WABE, in der Mitte des Raums und alle drumherum und nicht nur mit Schauspielern, sondern mit Jugendlichen. Die WABE liegt am Ernst-Thälmann-Park zwischen den Plattenbauten von Pankow und dem Winsviertel der neuen Bourgoise - ein idealer Ort für ihn, um die Geschichte von Eddy zu erzählen.  Ihn beschäftigte schon lange die Frage: wie kommt man überhaupt noch in ein politisches und gesellschaftliches Handeln? Jenseits der Parameter, in die sich alle verschanzt zu haben scheinen. Und ihm wurde klar: Er hatte mit WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT den richtigen Text für diese Frage gefunden, einem Text, in dem ein Suchender, ein Rückkehrer in der Empathie zu seinem Vater in ein Handeln kommt, in einen Neuanfang, in einem freien Feld, einer offenen Bühne. Einem Schauspieler dabei zuzusehen, wie er diese Schritte geht auf dem Hintergrund seiner Vergangenheit von DAS ENDE VON EDDY, das erschien ihm als eine Chance, die auseinanderfliehenden Kräfte unserer Gesellschaft, Menschen, die offensichtlich nichts mehr miteinander zu tun haben und sich gar gegeneinander bekämpfen, zumindest an diesem Abend zusammenzuführen, um einen Funken des Handelns zu entzünden, in die Bewegung des Zuschauers hinein.
Und die Idee wurde zur Realität: Prominente Schauspieler wie Alexander Fehling, Jonathan Berlin, Franz Hartwig oder Michael Rotschopf kommen hierhin, um mit Jugendlichen aus dem Kiez und anderen Schauspielern aus Film, Fernsehen und Theater die Geschichte von EDDY zu erzählen. Die Geschichte eines Jungen, der qua seines Andersseins nicht akzeptiert und schließlich in der Schule gemobbt, täglich verprügelt, geschlagen und geächtet wird. Sein Elternhaus ist ihm keine Hilfe. Im Gegenteil: Die brutalen Umgangsformen zu Hause, das Fehlen jeglicher Empathie und Zärtlichkeit in der Familie machen es ihm schwer, zu sich selbst zu finden. Und doch: wie dieser Junge es schafft, seinen Weg zu gehen, ohne seine Zugewandtheit dem Leben und seiner Familie gegenüber zu verlieren, wie er einen Ausweg sucht, indem er flieht und schließlich als "erfolgreicher" Intellektueller an den Ort des Geschehens zurückkehrt. Wie er sich dem, vor dem er geflohen war, noch einmal völlig neu stellt und dabei entdeckt, dass Empathie ein erster, möglicher Schritt in ein gesellschaftliches Handeln sein kann. Von all dem erzählt dieses Projekt mit den Stücken von Édouard Louis'  "Das Ende von Eddy oder Wer hat meinen Vater umgebracht".
DAS ENDE VON EDDY
In "Das Ende von Eddy" beschreibt Louis sein Leben als schwules Kind und Jugendlicher in der französischen Provinz in proletarischen Verhältnissen. Er wird qua seines Andersseins und seiner "Hüftschwünge" zuhause in seiner brutalen Familie noch als etwas Besonderes gesehen. In der Schule wird er dafür nur noch gemobbt, täglich verprügelt, geschlagen, geächtet. Louis beschreibt diese Kindheit sehr direkt, brutal, roh, klar, ohne Umschweife. Wahrhaftig. Aber immer mit einem Hauch von Empathie für seine Umwelt. Er beschreibt sehr plastisch und ohne Filter die sozialen Begebenheiten, in denen er aufwächst. Immer wieder vermischt sich in den Erzählungen Louis' die "Sicht der Leute" mit seinem eigenen erlebten Schmerz, ein Verweben der Verlorenheit des Schwulen, "Ist das jetzt ein Kerl? Ja oder Scheiße? Warum? Warum ist der so? Die reinste Tunte! Ich hab ihn nicht erzogen wie ein Mädchen! (Vater)", mit der Verlorenheit der Arbeiterklasse, die seine Familie, sein Ursprung ist. Einer abgehängten Gesellschaft in der Provinz, die früher einmal links, nun aber Front National wählt und ständig über Ausländer und Schwule herzieht. Im Wechsel von Sprechchören, einzelnen Stimmen/Monologen und Musik soll dieser Text in einem Rund, um den die Zuschauer sitzen wie um einen Schulhof, von Schauspielern und Jugendlichen gleichermaßen erfass- und lesbar gemacht werden…
Am Ende steht die erfolgreiche Flucht in eine eigene Zukunft.

WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT
Auf diesen Schulhof kehrt nun der Ältere, nun Intellektuelle, mit Louis‘ Text „Wer hat meinen Vater umgebracht“ aus der Großstadt zurück und stellt sich der Vergangenheit völlig neu; vor allem seinem Vater,, der trotz einer schweren Rückenverletzung gezwungen ist, seinen Lebensunterhalt als Müllsammler und Feger zu bestreiten und dabei zu zerbrechen droht. Der Staat mit seinen Reformen zur Sozialgesetzgebung erschweren ihm hierbei zu überleben. Was macht das mit EDDY? Was macht der Leidensdruck des Vaters mit seinem eigenen? Am Anfang steht noch ein „großer, weitläufiger, leerer Raum“. Doch langsam nähert er sich einer neuen Realität, die ihn am Ende schließlich zu einer klaren Schuldzuweisung führt, aber nicht an seinen Vater, sondern an die globalen, gesellschaftlichen Strukturen, Zwänge, Alternativlosigkeiten, namentlich an die verantwortlichen Politiker. Wie dieser Rückkehrer zu dieser Schuldzuweisung kommt, wie er sich gedanklich, emotional und sprachlich durcharbeitet, das darf und soll der Zuschauer im zweiten Teil des Abends Schritt für Schritt mit diesem Text an diesem Ort mit dem zuvor Gesehenen im Herzen erleben, als Teil eines Monologs. Das tolle ist: Für diesen Monolog kehrt (fast) jeden Abend ein anderer, prominenter Schauspieler in die WABE, als der Ort des Geschehens, zurück. Und zwar in Gestalt von: Alexander Fehling, Jonathan Berlin, Franz Hartwig, und Michael Rotschopf. Ein großartiges Ensemble!
© Mariusz Kubik

Édouard Louis

Als Édouard Louis von unserem Projekt erfuhr, schrieb er lediglich: "I love your project!" und erlaubte uns seine Texte mit Schauspielern und Jugendlichen in der WABE auf die Bühne zu bringen. 
Louis, 1992 als Eddy Bellegueule geboren, entstammt einfachen, schwierigen Verhältnissen und wuchs in der kleinen Ortschaft Hallencourt in der Picardie auf.[1] Schon als Kind erfuhr er aufgrund seiner Homosexualität immer wieder Diskriminierung, Mobbing und Gewalt, was ihn schließlich dazu brachte, nach Amiens, später nach Paris zu ziehen und seinen Namen zu ändern. Dort studiert er als Schüler von Didier Éribon an den beiden Elite-Hochschulen École normale supérieure (ENS) und der École des hautes études en sciences sociales (EHESS) Soziologie und beschäftigte sich eingehend mit dem Werk des Soziologen Pierre Bourdieu.
In seinem literarischen Erstlingswerk En finir avec Eddy Bellegueule beschreibt Louis die Probleme eines jugendlichen Außenseiters mit homosexuellem Hintergrund in der französischen Provinz. Der Roman ist autobiographisch; er wurde in Frankreich bisher rund 200.000 Mal verkauft. 
Zusammen mit dem befreundeten französischen Philosophen und Soziologen Geoffroy de Lagasnerie verfasste Louis 2015 ein „Manifest für eine intellektuelle und politische Gegenoffensive“, das in der Zeitung Le Monde und später in der Los Angeles Review of Books und dem Sammelband Wie wir leben wollen erschien.[4][5][6] Sie wandten sich darin unter anderem gegen die europäische Austeritätspolitik, die Sozialistische Partei Frankreichs und die Aufmerksamkeit, die extrem rechten Meinungen im öffentlichen Diskurs zugestanden wird. Als Antwort darauf formulierten sie Prinzipien für ein neues Engagement linker Intellektueller.
Im Mai 2017 veröffentlichte die New York Times anlässlich der Präsidentschaftswahl in Frankreich einen Kommentar von Édouard Louis unter dem Titel Why My Father Votes for Le Pen (deutsch: Warum mein Vater Le Pen wählt), in dem er schildert, warum sein der Arbeiterschicht entstammender Vater sich von den linken Parteien nicht mehr repräsentiert fühlt und daher die rechte Partei Front National (heute: Rassemblement National) unterstützt.[11] Diese Thematik greift Louis auch in seinem dritten, 2018 erschienenen Roman Wer hat meinen Vater umgebracht wieder auf. Darin schildert er den körperlichen Verfall seines Vaters, der nach einem Arbeitsunfall trotz Rückenschmerzen eine Stelle als Müllaufsammler annimmt, um seinen Anspruch auf Sozialleistungen nicht zu verlieren.[12] Der Roman wurde in Frankreich als Kritik der Sozial- und Sparpolitik unter Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy und Emmanuel Macron, aber auch der sozialistischen Regierung unter François Hollande aufgefasst, welche Louis auch direkt angreift. Auf das Motiv des durch schwere Arbeit gezeichneten Körpers bezog sich Louis auch in seiner Stellungnahme zur Gelbwestenbewegung. 
Seit 2016 lehrt Édouard Louis am Dartmouth College in den USA; ab Juli 2018 hat er zudem eine Gastprofessur am Peter-Szondi-Institut der Freien Universität Berlin inne.[17][18]

Die WABE Berlin - ein geschichtsträchtiger Ort am Rande des Ernst-Thälmann Parks. Dem gegenüber der liegt das Winsviertel mit seinen sanierten Altbauten und der neue Berliner Bürgerlichkeit. Wie eine Grenze fungiert die Danziger Strasse. Eine Grenze zu einer anderen Wirklichkeit. Und genau an diesem Grenzpunkt liegt die WABE, einem Theater zwischen der Pracht des Prenzlauer Bergs und den Sozialbauten des Ernst Thälmann Parks. Die soziale Verortung dieses Raumes spiegelt für uns die Fliehkräfte, die auch die Texte von Édouard Louis in Spannung versetzen, wieder. Der Ohnmacht vermeintlicher Alternativlosigkeiten setzen Text wie Inszenierung die Kraft der Sprache entgegen, und in unserem Fall ganz besonders: die Kraft eines Theaters der Jugend, das auf Profis trifft.
Das Besondere dabei ist, dass die Zuschauer in einem Rund sitzen wie in einer Arena, um einen Schulhof herum, auf dem die Geschichte von Eddy spielt. Eine Art 360° Theater. Jede einzelne Perspektive ist einzigartig, wie das Leben selbst. 

Aktuelles / Termine

Édouard Louis: "Das Ende von Eddy oder Wer hat meinen Vater umgebracht"

in einer Fassung von Alexander Weise
LEIDER MÜSSEN WEGEN DES LOCKDOWNS BIS AUF WEITERES ALLE VORSTELLUNGEN AUSFALLEN! GEPLANT SIND VORSTELLUNGEN IM FRÜHJAHR 2021. ALLE KARTENBESITZER WERDEN KONTAKTIERT.
Vorraussichtl. Premiere:
9. April 2021 
19.00 uhr
DIE WABE Berlin

mit Alexander Fehling

Vorraussichtl.
Weitere Vorstellungen:

11.04. mit Alexander Fehling
10./12.04. mit Jonathan Berlin
14.05. mit Michael Rotschopf
15./16.05. mit Franz Hartwig  
jeweils 19.00 Uhr

Tickets  unter info@eddy-projekt.de oder Telefon 0152-34395681
Preise: 19 Euro / 10 Euro 

Wir haben ein Hygienekonzept:
Abstand, reduzierte Plätze, Lüftpausen
Regie: Alexander Weise
Bühne/Kostüme: Nico Zielke
Musik: David Schwarz
Sprechchöre: Alexander Weise
Produktionsleitung: Lennart Berger/Berta PR
Pädagogische Beratung: Ela Zorn
Dramaturgische Beratung: Marc Lippuner

Mit:
"Das Ende von Eddy"
Katja Hutko, Katharina Goebel, Marian Kinderman und Thomas Hold (Schauspieler)
Emma Damerow, Lisa Hagemann, Felix-Elian Lau, Mika Sander und Sami Talebi (Jugendliche)
David Schwarz (Musiker)

"Wer hat meinen Vater umgebracht"
Alexander Fehling, Jonathan Berlin, Michael Rotschopf, Franz Hartwig

Schauspieler

Alexander Fehling

Alexander Fehling wurde 1981 in Berlin geboren. Nach dem Abschluss der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin wirkte er in mehreren Theaterstücken mit. In Robert Thalheims Am Ende kommen Touristen (2007) spielte Alexander Fehling einen Zivildienstleistenden in Auschwitz und erhielt für seine Rolle den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Schauspiel.

2009 wirkte Fehling in Hans-Christian Schmids Kriegsverbrecherdrama Sturm mit, internationale Beachtung fand seine Rolle in Quentin Tarantinos Kinohit Inglourious Basterds (2009). Philipp Stölzls Goethe! (2010) machte Alexander Fehling endgültig zum Star. Für seine Hauptrolle wurde er für den Deutschen Filmpreis nominiert, erhielt den Jupiter Award in der Kategorie bester Darsteller Deutschland und den Deutschen Regiepreis Metropolis. Zudem wurde er im Rahmen der Berlinale 2011 als einer der Shooting Stars des europäischen Films ausgezeichnet. Im Wettbewerb der Berlinale lief auch Andres Veiels Wer wenn nicht wir, in dem Alexander Fehling die Rolle des RAF-Terroristen Andreas Baader spielte. Es folgte eine Hauptrolle in Toke Constantin Hebbelns Drama Wir wollten aufs Meer (2012). 2014 wurde er für die Hauptrolle in dem international vielfach beachteten Film Im Labyrinth des Schweigens mit dem Bayerischen Filmpreis geehrt.
Mit großem Erfolg gehörte Alexander Fehling überdies zum Ensemble der fünften Staffel der Sensationsserie „Homeland“ mit Claire Danes und Mandy Patinkin und stand 2016 unter der Regie von Terrence Malick für A Hidden Life vor der Kamera. 2017 sah man Fehling in Matti Geschonnecks In Zeiten des abnehmenden Lichts an der Seite von Bruno Ganz, sowie in Jan Zabeils Drei Zinnen, der beim 70. Locarno Filmfestival mit dem begehrten Variety©-Piazza Grande Award ausgezeichnet wurde. Für seine Rolle in Robert Schwentkes Der Hauptmann erhielt Alexander Fehling 2018 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis (Beste männliche Nebenrolle) und war in der Amazon Prime-Serie „Beat“ zu sehen, unter der Regie von Marco Kreuzpaintner.

Zuletzt stand Alexander Fehling am Burgtheater Wien auf der Bühne, in Andrea Breths Inszenierung von „Eines langen Tages Reise in die Nacht“. Eine weitere besondere Ehre wurde ihm 2019 zuteil. Für seine Nebenrolle in Philipp Leinemanns Politthriller Das Ende der Wahrheit (2018) wurde Fehling mit dem Deutschen Filmpreis prämiert. 2019 folgte die männliche Hauptrolle in GUT GEGEN NORDWIND, der Leiwandwandadaption von Daniel Glattauers Bestseller-Roman.


Marian Kindermann

"Rassismus ist für mich das Gegenteil von Nächstenliebe, die Missachtung der Gleichberechtigung und die fatalste Schwäche des Menschen. Rassismus ist heute vor allem ein "white Privilige" das unsere Wirtschaft am laufen hält und die Preise so günstig macht. Rassismus hört für mich bei der Hautfarbe, dem Glauben und der Sexualität nicht auf. Es gibt auch Rassismus gegen Armut. Rassismus der Wohlhabenden, Privilegierten gegen eine ärmere und benachteiligte Bevölkerung. Rassismus beruhigt den weißen, wohlhabenden, heterosexuellen Westen. Er gibt ihm das Gefühl, etwas Besseres zu sein.
Ich glaube Rassismus kommt mit Privilegien. Wer privilegiert ist, möchte es bleiben, er nimmt das Unglück des anderen in Kauf, obwohl es eine Ungerechtigkeit ist.
Durch die brutale Ermordung von George Floyd in Amerika hat das Rassismusproblem zum Glück wieder eine große Aufmerksamkeit bekommen. Hoffentlich ändert sich etwas.
 "

Marian Kindermann über sich:
Egal, wann ich am morgen wo sein muss, eine Stunde bevor ich meine Wohnung verlasse, mache ich mir Kaffee und lese.
Das ist so seit ich angefangen habe, erwachsen zu werden.
Ich habe mich entschieden Schauspieler zu werden, um auszureißen. Auch aus meiner Haut.
Jetzt versuche ich ständig mich einzufangen und bei mir zu bleiben.
Juliette Binoche sagt, es gibt einen Ort in der Brust, der sagt dir, ob "es stimmt".  Dein Spiel, dein Leben, der Moment in dem du bist.
Es gibt wenig schöneres für mich als einen Moment, der stimmt.
Ich denke Eddy kämpft sehr lange gegen das Gefühl an, dass etwas nicht stimmt, - mit ihm, aber auch mit der Gesellschaft.
Aber es liegt nicht an ihm. Es ist die Gesellschaft mit der einiges nicht stimmt.


katja hutko

"Die Geschichte von 'Eddy“'ist für mich eine Anleitung zur Rettung seiner Selbst. Trotz jeglicher Widerstände für die Daseinsberechtigung der eigenen Seele und das innere Kind zu kämpfen. Und das jeden Tag, jede Stunde und wenn es sein muss mit jedem Wort. "

Über Katja:
Katja wurde 1994 in Berlin geboren. Kurz nach ihrer Geburt zog sie mit ihren Eltern nach Weißrussland, dort lebte sie bis zu ihrem siebten Lebensjahr bis sie nach Deutschland zurückzog und ab diesem Zeitpunkt zweisprachig aufwuchs.
Zunächst spielte sie am Hans- Otto Theater im Jugendclub mit. Nach einigen Projekten an dem Haus begann sie 2015 das Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo sie im zweiten Studienjahr eine Gastrolle als Emilia in „Emilia Galotti“ am Rostocker Volkstheater und an der Parkaue Berlin übernahm.
Im Rahmen eines Filmkurses, unter der Leitung von Andreas Dresen, wirkte sie in einem Improvisationsfilm mit. Nach Ende des Studiums blieb sie der Improvisation treu und spielte in der TNT- Improcomedyserie „Andere Eltern“ eine Ensemblehauptrolle. Weitere Engagements folgten unter anderem in der Abschlussproduktion der Filmakademie- Ludwigsburg  „Trümmermädchen“ und der Joyn-Serie „MaPa“. Zuletzt spielte Hutko in dem ARD- Eventfilm „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ mit, der 2021 ausgestrahlt wird. 

Jonathan Berlin


THomas hold

Über Thomas:
Thomas Hold wurde 1991 in Wien geboren. Im Alter von 10 Jahren begann er Tanzunterricht in Lateinamerikanischen- und Standardtänzen zu nehmen, sowie Ballett und Jazzdance.
Noch vor seinem Studium war er in Wien u.a. am Theater Akzent, Wiener Off-Theater sowie am Atelier Theater zu sehen. Weitere Stationen waren die Salzburger Festspiele und Auftritte in New York City im Rahmen der New York Film Academy.
Seit 2018 studiert er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Schon während des Studiums war er als Gast am Volkstheater Rostock engagiert („Soldat“ in Andorra) und zeigte mit seinem Jahrgang eigene Arbeiten beim „Freisprung Theaterfestival MV“ in Rostock.

Franz Hartwig


Katharina goebel

" 'Man kann es als ein bedeutendes Buch des geistigen und politischen Widerstands lesen. Ein unterworfenes Subjekt steht auf und bietet den Kräften der Normierung und Unterwerfung die Stirn.' - Dieses Zitat von Didier Eribon aus seinem Buch 'Rückkehr nach Reims' bringt auf den Punkt, worum es für mich im Kern von 'Das Ende von Eddy' geht: den sehr persönlichen Kampf eines Jungen mit permanenter Entwertung und Diskriminierung auf Grund seiner sozialen Herkunft und sexuellen Orientierung und seinen Umgang mit der damit einhergehenden Erfahrung psychischer und körperlicher Gewalt."

Über Katharina:
Katharina Leonore Goebel wurde 1989 in Rosenheim geboren und studierte von 2010 bis 2014 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach ihrer Ausbildung war sie zwei Jahre lang als Ensemblemitglied am Theater Heilbronn engagiert. 2016 gründete sie gemeinsam mit Anastasija Bräuniger das FLUGWERK und arbeitet freischaffend als Schauspielerin an unterschiedlichen Theatern sowie in der freien Szene, u. a. am Staatstheater Wiesbaden im Rahmen der Performance-Biennale, am Schauspielhaus Bochum, dem Grillo-Theater Essen sowie zuletzt am DNT Weimar. Daneben steht sie regelmäßig für diverse Kino- und Fernsehfilme vor der Kamera. Im vergangenen Jahr schloss sie außerdem eine einjährige Ausbildung zur Mediatorin ab und machte für sechs Monate ein Volontariat beim Kompetenzzentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes .Anschließend war sie ein halbes Jahr lang als Projektkoordinatorin für das europäische Architekt*innen-Netzwerk Constructlab tätig.Sie lebt und arbeitet in München und Berlin. 

Michael Rotschopf

"Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt der Österreicher am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Bereits während der Ausbildung spielte er am Burgtheater Wien, dem er fünf Jahre lang als festes Ensemblemitglied angehörte. In dieser Zeit arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Hans Hollmann, Adolf Dresen und Achim Benning zusammen. 1996 bekam er den O. E. Hasse-Preis der Berliner Akademie der Künste von Peter Zadek, Martin Benrath und Michael Heltau verliehen.
Weitere Stationen seiner Theaterkarriere waren u. a. das Volkstheater sowie das Akademietheater in Wien und das Schauspiel Frankfurt. Er arbeitete mit Regisseuren wie Hans Hollmann, Achim Benning, Adolf Dresen, Michael Simon und Matthias Hartmann. Peter Stein engagierte ihn im Jahr 2000 anläßlich der Expo in Hannover für sein FAUST-Projekt mit Bruno Ganz. 2007 folgte WALLENSTEIN am Berliner Ensemble und 2008 DER ZERBROCHENE KRUG, jeweils mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle. Er gastierte in den letzten Jahren immer wieder bei den Salzburger Festspielen, so 2014 in EIN SOMMERNACHTSTRAUM, 2015 in EINE SALZBURGER DREIGROSCHENOPER und 2016 in DER IGNORANT UND DER WAHNSINNIGE, eine Produktion, die ihn wieder zurück an das Wiener Burgtheater führte. 2018 war er an zwei Produktionen der Staatsoper Unter den Linden beteiligt, in der GESCHICHTE VOM SOLDATEN von Igor Strawinsky und in KING ARTHUR von Henry Purcell. Mit KING ARTHUR war er später auch im Theater an der Wien zu sehen.
Michael Rotschopf ist zudem als Interpret von Hörspielen und Hörbüchern aktiv. In der US-Erstaufführung von Bernd Alois Zimmermanns REQUIEM FÜR EINEN JUNGEN DICHTER in der New Yorker Carnegie Hall trat er als Sprecher auf und gastierte damit später in Paris, London und Berlin. Seit 1998 ist er parallel zur Theaterarbeit in einer Vielzahl von Film- und Fernsehrollen vertreten, u. a. in den Reihen STRALSUND, TATORT, WILSBERG oder SOKO LEIPZIG. Die Serie KRIMINALDAUERDIENST (KDD), in der er von 2007 bis 2010 als Ermittler zu sehen war, gewann den Deutschen Fernsehpreis sowie den Grimme-Preis.



Felix-Elian LAu

"Für mich steht das Stück für HOFFNUNG.  Die Hoffnung, dass man aus jeder noch so erdrückenden Lebenslage rauskommen kann, um dann seinen Weg als eine stärkere Person fortsetzen zu können. Manche Menschen brauchen dafür Hilfe, andere schaffen es allein, aber dass man es schaffen kann, daran besteht kein Zweifel für mich."

Felix über sich:
'Die Schulzeit sollte die entspannteste Zeit im Leben sein': Das war das Prinzip, mit dem ich bisher durch mein Leben gegangen bin und mit einer imaginären Tasse Tee in der Hand möchte ich auch weiter durch mein Leben gehen. Nebenher tue ich Schauspielen, um mir weiter meine Kreativität und das Kind in mir bewahren zu können. Eddy hatte einen großen Teil seiner Kindheit keine angenehme Schulzeit gehabt und genau das ist es, was ich später mal als ein Sozialpädagoge oder ähnliches verhindern möchte.






Mika Sander

"Was das Ende von Eddy für mich bedeutet? Ich habe sehr lange überlegt, wie ich das formulieren soll. Letzten Endes ist folgendes dabei rausgekommen: Für mich ist die Rolle des Theaters so faszinierend an Eddys Geschichte, da ich selbst eine große Leidenschaft für Theater habe und das Gefühl der Freiheit, des Loslassens, welches du auf der Bühne bekommst, ebenso liebe. Diese Kraft des Theaters, egal was die anderen sagen, einfach zu spielen und zu leben, ist was das Ende von Eddy für mich bedeutet. Die Kraft für sich selbst einzustehen und stolz zu sein, weil man so ist, wie man ist."

Mika über sich:
Theater, Theater der Vorhang geht auf …“ So lässt sich das eigentlich ganz gut beschreiben, was ich so bisher gemacht habe. Viel musiziert und noch mehr Theater gespielt, so das für anderes eigentlich nicht mehr viel Zeit blieb. Jetzt muss ich gucken wie ich aus dieser Misere doch noch ein vernünftiger Mensch werde und nicht am Ende zu einem Schauspieler oder Musiker verkomme, aber erstmal muss ich das Eddy überstehen. Mann, Mann, Mann…





Emma Damerow


"Träumen, Erkennen, Wachsen. Ich denke es gibt viele Wörter wie man „Das Ende von Eddy“ beschreiben kann, aber so spontan erscheinen mir diese am passendsten. 'Eddy' hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, Taten und Dinge zu hinterfragen. Das wir uns nicht einfach davon distanzieren können, sondern sie uns immer etwas angehen. Ich bin mir in der Arbeit bewusst geworden, dass wir alle was zu sagen haben und dass das wichtig ist. Ich finde es unwahrscheinlich wichtig das wir dieses Stück machen, auch in Zeiten von Corona, weil wir mit dem Theater in einen Austausch treten können und so unsere Stimme finden trotz der Einschränkungen die zurzeit gelten."

Emma über sich:
Ich war schon immer fasziniert vom Theater! Es verbreitet so ein ganz besonderes Feeling, von dem ich ein Teil sein wollte und will. Ich tanze seit ich klein bin und hab dann später auch angefangen selbst Theater zu spielen und seitdem lässt es mich nicht mehr los. Ich finde es spannend jedes Mal jemand anderes sein zu können und trotzdem sich selbst darin zu finden. Manchmal hab ich dann das Gefühl, dass ich meine Gedanken dazu selbst noch nicht ganz greifen kann, aber vielleicht macht auch genau das den Reiz für mich aus.
Im Moment mache ich ein Freiwilliges kulturelles Jahr in der Komischen Oper in der Dramaturgie, wo ich sehr viel aus der Arbeit an einem so großen Theater mitnehmen kann.





Sami Talebi







Lisa HAgemann

Lisa über sich und EDDY:
"Eddy hat mir gezeigt, dass die Vergangenheit eben nur das ist: vergangen. Man kann sie nicht ändern, nur wie man damit umgeht. Es geht darum, was man mit dem Geschehenen macht und wie man mit diesen Erinnerungen seine eigene Zukunft neu formen kann, ohne sich dessen zu schämen oder sich ihrer zu bemitleiden. Die Fehler der Vergangenheit zu sehen und zu versuchen, sie nicht zu wiederholen. Weiter auf eine Zukunft zu hoffen und sich nicht unterkriegen lassen, wenn mal alles scheiße ist.
Eddy hat mir geholfen, den Kontakt mit meinem Vater nach einigen Jahren wiederaufzunehmen ohne die vergangenen Konflikte wiederaufleben zu lassen, sie trotzdem nicht zu vergessen und zu akzeptieren, dass sie geschehen sind und den Einfluss auf unsere neue Beziehung nicht zu vernachlässigen, aber sie auch nicht davon überschatten zu lassen."






Team

Alexander Weise

"Jede Art von Rassismus steckt im Detail. Er ist vor allem systematisch und existiert, um die Macht einzelner Gruppen von Menschen zu erhalten."

Alexander Weise ist Schauspieler, inszeniert aber seit einigen Jahren Sprechchöre für Theaterstücke mit Schauspielern, Kindern und Jugendlichen. Jetzt zeigt er mit diesem Projekt seine erste ganz eigene Arbeit. Vielleicht kennst Du ihn von der Bühne - er hat an zahlreichen Theatern gespielt - oder aus dem Fernsehen. Da spielt er derzeit UWE in der zweiten Staffel von "Andere Eltern", einer Serie auf TNT Comedy.

Nico zielke - bühne und kostüme


„Was mir zu Eddy einfällt?  - Ein Zitat von Oscar Wilde: 'Wir alle liegen in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.'“

Über Nico:
Nico (Nicole) Zielke studierte Theaterwissenschaften und Bühnenkostüm in München und Berlin. Nach ihrem Studium arbeitete sie in der Ausstattung von Film, Musikvideos und Werbung sowie von Theater und Oper. 2003 wurden ihre Kostüme beim International Film Festival Rio de Janeiro ausgezeichnet, 2005 erhielt sie für »Sobald fünf Jahre vergehen« (Regie: Sebastian Schug) den Bensheimer Theaterpreis der Jury. Für ihre Arbeit im Bereich Kostüm zu »Iwanow« (Regie: Sebastian Schug) wurde sie 2009 von »Theater heute« als Beste Nachwuchskünstlerin nominiert. 2020 Nennung „Beste Bühne und Kostüme“ in „Die Deutsche Bühne/Saisonbilanz“ für „Bunbury“ am ETA Hoffmann Theater Bamberg.



david schwarz - musik

Über David:
David Schwarz hat Filmmusik, klassisches- und Jazzklavier in München, Jerusalem, Potsdam-Babelsberg und Weimar ( u.a. bei Leonid Chizhik) studiert. Konzertreisen u.a. mit dem Goethe-Institut führten ihn nach Israel, Italien, Lettland, Frankreich, Großbritannien und in die Schweiz.
In den letzten Jahren hat er vor allem durch seine Chor- und Vokal Kompositionen auf sich aufmerksam gemacht, die u.a. im Vatikan sowie an vielen namhaften Schauspielhäusern im In- und Ausland (Schauspielhaus Zürich, Deutsches Theater Berlin, Staatstheater Darmstadt uvm.) von Laien- als auch Profichören aufgeführt wurden. Er selber sieht sich als Vermittler zwischen den Welten von Profi- und Amateurmusikern sowie ernster- und populärer Musik.
Mit Alexander Weise hat er bereits am Theater Magdeburg ('Antigone und Ödipus') bzw. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen ('Die Präsidentin') zusammengearbeitet. Sie entwickelten dort eine einzigartige Methode das Sprechen und Singen im Chor organisch miteinander zu verschmelzen.

marc lippuner

leiter der WABE 

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    Senefelderstrasse 4
    10437 Berlin

    Tel. 0163-8787957
    Mail: info@eddy-projekt.de
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    Um den Besuch unserer Website attraktiv zu gestalten und die Nutzung bestimmter Funktionen zu ermöglichen, verwenden wir auf verschiedenen Seiten sogenannte Cookies. Hierbei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Einige der von uns verwendeten Cookies werden nach dem Ende der Browser-Sitzung, also nach Schließen Ihres Browsers, wieder gelöscht (sog. Sitzungs-Cookies). Andere Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät und ermöglichen uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen (sog. persistente Cookies). Werden Cookies gesetzt, erheben und verarbeiten diese im individuellen Umfang bestimmte Nutzerinformationen wie Browser- und Standortdaten sowie IP-Adresswerte. Persistente Cookies werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. Die Dauer der jeweiligen Cookie-Speicherung können Sie der Übersicht zu den Cookie-Einstellungen Ihres Webbrowsers entnehmen. Teilweise dienen die Cookies dazu, durch Speicherung von Einstellungen den Bestellprozess zu vereinfachen (z.B. Merken des Inhalts eines virtuellen Warenkorbs für einen späteren Besuch auf der Website). Sofern durch einzelne von uns eingesetzte Cookies auch personenbezogene Daten verarbeitet werden, erfolgt die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO entweder zur Durchführung des Vertrages, gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO im Falle einer erteilten Einwilligung oder gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung unserer berechtigten Interessen an der bestmöglichen Funktionalität der Website sowie einer kundenfreundlichen und effektiven Ausgestaltung des Seitenbesuchs. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Browser so einstellen können, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und einzeln über deren Annahme entscheiden oder die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen können. Jeder Browser unterscheidet sich in der Art, wie er die Cookie-Einstellungen verwaltet. Diese ist in dem Hilfemenü jedes Browsers beschrieben, welches Ihnen erläutert, wie Sie Ihre Cookie-Einstellungen ändern können. Diese finden Sie für die jeweiligen Browser unter den folgenden Links: Internet Explorer: https://support.microsoft.com/de-de/help/17442/windows-internet-explorer-delete-mana ge-cookies Firefox: https://support.mozilla.org/de/kb/cookies-erlauben-und-ablehnen Chrome: https://support.google.com/chrome/answer/95647?hl=de&hlrm=en Safari: https://support.apple.com/de-de/guide/safari/sfri11471/12.0/mac/10.14 Opera: https://help.opera.com/de/latest/web-preferences/#cookies Bitte beachten Sie, dass bei Nichtannahme von Cookies die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein kann.

    4. Kontaktaufnahme
    Im Rahmen der Kontaktaufnahme mit uns (z. B. per Kontaktformular oder E-Mail) werden personenbezogene Daten erhoben. Welche Daten im Einzelfall erhoben werden, ist aus dem jeweiligen Kontaktformular ersichtlich. Diese Daten werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihres Anliegens bzw. für die Kontaktaufnahme und die damit verbundene technische Administration gespeichert und verwendet. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung Ihres Anliegens gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt Ihre Kontaktierung auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ihre Daten werden nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht. Dies ist der Fall, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

    5. Datenverarbeitung bei Eröffnung eines Kundenkontos und zur Vertragsabwicklung Gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO werden personenbezogene Daten weiterhin erhoben und verarbeitet, wenn Sie uns diese zur Durchführung eines Vertrages oder bei der Eröffnung eines Kundenkontos mitteilen. Welche Daten erhoben werden, ist aus den jeweiligen Eingabeformularen ersichtlich. Eine Löschung Ihres Kundenkontos ist jederzeit möglich und kann durch formlose Mitteilung an die o. g. Adresse des Verantwortlichen erfolgen. Wir speichern und verwenden die von Ihnen mitgeteilten Daten zur Vertragsabwicklung. Nach vollständiger Abwicklung des Vertrages oder Löschung Ihres Kundenkontos werden Ihre Daten mit Rücksicht auf steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen gesperrt und nach Ablauf dieser Fristen gelöscht, sofern Sie nicht ausdrücklich in eine weitere Nutzung Ihrer Daten eingewilligt haben oder eine gesetzlich erlaubte weitere Datenverwendung von unserer Seite vorbehalten wurde.

     6. Google Fonts
    Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts die von der Google Ireland Limited, Gordon House, 4 Barrow St, Dublin, D04 E5W5, Irland („Google“) bereitgestellt werden. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts in ihren Browser-Cache, um Texte und Schriftarten korrekt anzuzeigen. Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Google aufnehmen. Hierbei kann es auch zu einer Übermittlung von personenbezogenen Daten an die Server der Google LLC. in den USA kommen. Auf diese Weise erlangt Google Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Google Web Fonts erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt. Für den Fall der Übermittlung von personenbezogenen Daten an die Google LLC. mit Sitz in den USA, hat sich Google LLC. für das us-europäische Datenschutzübereinkommen „Privacy Shield“ zertifiziert, welches die Einhaltung des in der EU geltenden Datenschutzniveaus gewährleistet. Ein aktuelles Zertifikat kann hier eingesehen werden: https://www.privacyshield.gov/list Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/

    7. Rechte des Betroffenen
    Das geltende Datenschutzrecht gewährt Ihnen gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten umfassende Betroffenenrechte (Auskunfts- und Interventionsrechte), über die wir Sie nachstehend informieren:

    7.1 Auskunftsrecht gemäß Art. 15 DSGVO
    Sie haben insbesondere ein Recht auf Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Verarbeitungszwecke, die Kategorien der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer bzw. die Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch gegen die Verarbeitung, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, die Herkunft Ihrer Daten, wenn diese nicht durch uns bei Ihnen erhoben wurden, das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik und die Sie betreffende Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer solchen Verarbeitung, sowie Ihr Recht auf Unterrichtung, welche Garantien gemäß Art. 46 DSGVO bei Weiterleitung Ihrer Daten in Drittländer bestehen

    7.2 Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO
    Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung Sie betreffender unrichtiger Daten und/oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten unvollständigen Daten

    7.3 Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO
    Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten bei Vorliegen der Voraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu verlangen. Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist

    7.4 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO
    Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen

    7.5 Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO
    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

    7.6 Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO
    Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist

    7.7 Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO
    Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt

    7.8 Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO
    Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie - unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs - das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsortes, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes. 10.2 Widerspruchsrecht Wenn wir im Rahmen einer Interessenabwägung Ihre personenbezogenen Daten auf Grund unseres überwiegenden berechtigten Interesses verarbeiten, haben Sie das federzeitige Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen diese Verarbeitung Widerspruch mit Wirkung für die Zukunft einzulegen. Machen Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch, beenden wir die Verarbeitung der betroffenen Daten. Eine Weiterverarbeitung bleibt aber vorbehalten, wenn wir zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen können, die Ihre Interessen, Grundrecht und Grundfreiheiten überwiegen, oder wenn die Verarbeitung der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dient. Werden Ihre personenbezogenen Daten von uns verarbeitet, um Direkltwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Machen Sie von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch, beenden wir die Verarbeitung der betroffenen Daten zu Werbezwecken.

    8. Dauer der Speicherung personenbezogener Daten
    Die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten bemisst sich anhand der jeweiligen Rechtsgrundlage, am Verarbeitungszweck und – sofern einschlägig – zusätzlich anhand der jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (z. B. handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen). Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage einer ausdrücklichen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis der Betroffene seine Einwilligung widerruft.
    Existieren gesetzliche Aufbewahrungsfristen für Daten, die im Rahmen rechtsgeschäftlicher bzw. rechtsgeschäftsähnlicher Verpflichtungen auf der Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO verarbeitet werden, werden diese Daten nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind und/oder unsererseits kein berechtigtes Interesse an der Weiterspeicherung fortbesteht. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis der Betroffene sein Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO ausübt, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten zum Zwecke der Direktwerbung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO werden diese Daten so lange gespeichert, bis der Betroffene sein Widerspruchsrecht nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO ausübt.
    Sofern sich aus den sonstigen Informationen dieser Erklärung über spezifische Verarbeitungssituationen nichts anderes ergibt, werden gespeicherte personenbezogene Daten im Übrigen dann gelöscht, wenn sie für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind.

    Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde
    Im Falle datenschutzrechtlicher Verstöße steht dem Betroffenen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem unser Unternehmen seinen Sitz hat. Eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten können folgendem Link entnommen werden: bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html. Recht auf Datenübertragbarkeit Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.